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Heil- und Sonderpädagogik![]() Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten. Fallgeschichten aus der Praxis Wolfgang Lenhard, Petra Küspert (Hrsg.) 2009, 167 S., geb., 22,50 € / 23,10 € (A) / 33,70 SFr; ISBN 978-3-934471-81-8 Bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten handelt es sich wohl um die bekannteste Lernstörung, die aufgrund der enormen Bedeutung der Schriftsprache in unserer Gesellschaft zu massiven Einschränkungen der Betroffenen führt. Dank der jahrzehntelangen Forschung auf dem Gebiet der Lese-Rechtschreibschwierigkeiten kann diese mittlerweile zuverlässig erkannt und meist auch erfolgreich therapiert werden, zumindest in jenen Fällen, wo eine klare Ursache, wie z. B. Defizite in der phonologischen Informationsverarbeitung, vorliegt. Leider ist bei vielen konkreten Fällen die Befundlage weniger eindeutig. Die in diesem Buch dargestellten Fälle zeigen auf, wie eine Therapie von Lese-Rechtschreibproblemen in der Praxis konkret aussehen kann, welche Schwierigkeiten sich ergeben und welche Erfolgschancen bestehen. Alle Darstellungen wurden von engagierten LRS-Therapeuten und -Therapeutinnen oder von besonders geschulten Lehrkräften verfasst, die einen realen Therapieverlauf in Form einer Fallgeschichte aufbereitet haben. Anders als in Lehrbüchern, wo der idealtypische Verlauf einer Therapie im Vordergrund steht, geben gerade jene Fälle, bei denen nicht alles reibungslos abläuft, einen wesentlich realistischeren Einblick in die tatsächliche Problematik, und sind deshalb besonders spannend. ![]() Heilpädagogik - ein Versprechen Dieter Fischer 2009, 380 S., kt., 29,50 € / 30,30 € (A) / 44,20 SFr; ISBN 978-3-934471-79-5 Ein neues Buch zur Heilpädagogik? Ist das überhaupt notwendig, wo doch Integration und Inklusion endlich Schritte nach vorne tun und behinderten Menschen ein anderes Terrain für deren Leben, Lernen und Arbeiten ermöglichen? Wozu „Versprechen“, wo es heute ja selbstverständlich ist, nach Qualifizierung und Zertifizierung zu fragen? Nicht ein Gegen hat sich dieses Buch auf die Fahnen geschrieben, vielmehr will es Aspekte heilpädagogischer Dienstleistungen beleuchten, die unverzichtbar sind und dennoch zunehmend weniger eine Rolle spielen – Verbindlichkeit, Vertrauen, Werte wie auch Partnerschaft. Die Heilpädagogik selbst will jenen Menschen hilfreich sein, die auf Grund ihrer Lebensbedingungen – in Form von Beeinträchtigungen, Krankheit, Alter oder Armut – auf Unterstützung angewiesen sind. Die neben allgemeinen Überlegungen zur „Heilpädagogik als Versprechen“ dargestellten vierzehn Praxisfelder geben sehr unterschiedliche Einblick in heilpädagogisches Handeln und wollen zu eigenem Gestalten anregen. Belastende Momente – durch Krankheit, Behinderung, Armut oder Alter bedingt – stehen der erbrachten Lebensleistung jener gegenüber, die heilpädagogische Dienste in Anspruch nehmen. Gelingen wie auch Scheitern sind dabei in Balance zu halten, wenn wir nach Talenten suchen und der Hoffnung ebenso Raum geben wie den Werten und dem Sinn. Dieses Buch lädt Mitarbeiter der Behindertenhilfe, sozialer Dienste wie auch der Altenarbeit ein, sich für ihre Arbeit anregen zu lassen, sowohl für ihre Klienten als auch für sich selbst und ihrer Arbeit neue Perspektiven zu entwickeln - und manches Gewohnte gleichzeitig in Frage zu stellen. Delfintherapie für Kinder mit BehinderungenErwin Breitenbach, Lorenzo von Fersen, Eva Stumpf, Harald Ebert 2006. 142 S., gebunden, 19,50 € / 20,00 € (A) / 29,20 SFr, ISBN 3-934471-59-5 In einem gemeinsamen Forschungsprojekt zwischen der Universität Würzburg und dem Tiergarten Nürnberg wurde in einem ersten Schritt ein theoretisch fundiertes Konzept zur Delfintherapie entwickelt. Mit seiner Hilfe wird beschrieben, was unter Delfintherapie zu verstehen ist, also wie die Behandlung ganz konkret aussieht und wie die Wirkweise der Delfintherapie bei schwer behinderten Kindern erklärt werden kann. In einem zweiten Schritt wurde dann dieses Konzept von Delfintherapie auf seine Wirksamkeit hin überprüft. Die dabei erzielten Ergebnisse zeigen, dass Eltern schwer behinderter Kinder stabile positive Veränderungen im sozial-emotionalen und kommunikativen Verhalten ihrer Kinder wahrnehmen, die eindeutig auf die Delfintherapie zurück zu führen sind. Hinweis der Autoren: "Die auf S. 53 des Buches "Delfintherapie für Kinder mit Behinderungen" angegebene Quelle www.erlebnistherapie.com/Delfintherapie.html; Stand 14.10.2004 ist nicht korrekt. Die auf dieser homepage zu findenden Informationen haben nichts mit der in Kapitel 3.1.5 beschriebenen Delfintherapieeinrichtung Dolphinswim zu tun" Kommunikative BegegnungenAufbau und Erhalt sozialer Nähe durch Dialoge mit Unterstützter Kommunikation Susanne Wachsmuth 2006. 296 S., kt., 29,90 € / 30,70 € (A) / 44,80 SFr, ISBN 3-934471-56-0 Lebensqualität ist in hohem Maße abhängig von der Qualität der zwischen- Susanne Wachsmuth menschlichen Beziehungen, in denen man lebt. Das gilt für nicht oder kaum lautsprachlich Kommunizierenden ebenso wie für ihre Partnerinnen und Partner. Die Art der Beziehungen differiert u. a. in Abhängigkeit vom Alter. Deshalb werden die Eltern-Kind-Beziehung, die Beziehung zwischen gleichaltrigen Kindern und Jugendlichen, zwischen (Ehe)Partnerinnen und -partnern sowie von älteren Menschen thematisiert. Zwei Wege zum Aufbau und zum Erhalt der sozialen Nähe werden aufgezeigt. Der erste beruht auf der Philosophie Martin Bubers und wird "Echter Dialog" genannt. Er fordert insbesondere von den jeweiligen Partnerinnen und Partnern eine intensive Selbstreflexion. Der zweite Weg wird "Konventioneller Dialog" genannt. Hier wird insbesondere von den direkt Betroffenen das Erlernen solcher Strategien verlangt, die den Fluss der Kommunikation fördern. Das vorliegende Buch will neben einer theoretischen Basis praktische Hinweise und Denkanstöße geben. Aus dem Inhalt: - Personenkreis der nicht oder kaum sprechenden Menschen - Personenkreis der Partner und Partnerinnen nicht oder kaum sprechender Menschen und ihre Lebenssituation - Anthropologisches Fundament - Erarbeitung einer Definition des Begriffs "Dialog" auf der Grundlage der Dialogik Martin Bubers - Analysen der Dialoge von und mit nicht oder kaum sprechenden Menschen - Förderung dialogischen Verhaltens - Zusammenfassung und Ausblick Lese-SchreibschwächeVorbeugen, Erkennen, Helfen Andreas Möckel, Erwin Breitenbach, Wolfgang Drave, Harald Ebert (Hrsg.) 2004. 310 S., kt., 24,50 € / 25,10 € (A) / 36,70 SFr, ISBN 3-934471-46-3 Das Unterrichten von durchschnittlich begabten Kindern mit Lernschwierigkeiten im Schriftspracherwerb stellt erhebliche Anforderungen an jede Lehrerin / jeden Lehrer. Es liegen inzwischen aber genügend Ansätze und praktische Hilfsmittel vor, die Lehrerinnen und Lehrer zum Vorteil für den Unterricht im Schriftspracherwerb für gefährdete Kinder nützen können. Das hier vorliegende Buch will die vorhandenen Ansätze LehrerInnen, PsychologInnen, ErzieherInnen, Eltern zur Verfügung stellen. In vier Kapiteln wird dargestellt, wie Prävention möglich ist, wie die Früherkennung und Diagnostik notwendig ist und wie Förderung statt finden soll. Die Herausgeber sind zugleich Initiatoren und Moderatoren eines einjährigen Interdisziplinären Fortbildungskurses „Lese- Rechtschreibschwäche“ für Grund- und Sonderschullehrerinnen und -lehrer: siehe JWK-Akademie. Ich bin anders als du denkstMenschen mit Down-Syndrom begegnen Andreas Bohnenstengel, Hanni Holthaus, Angelika Pollmächer 2. Aufl. 2007. 208 S., 180 Schwarz-weiß-Fotografien, kartoniert; 25,50 € / 26,20 € (A) / 38,20 SFr, ISBN 3-934471-40-4 „Menschen mit Down-Syndrom begegnen“ – sie begegnen uns, wir begegnen ihnen, sie begegnen einander – im Leben und im vorliegenden Buch. Dieses Buch soll ein Beitrag sein, Begegnungen besser gelingen zu lassen, Eltern zu helfen, sich selbst zu orientieren und Angehörige und Freunde zu informieren, Menschlichkeit und Toleranz in unserer Gesellschaft zu stärken. „Ich bin mongoloid. Aber dafür habe ich zwei Vorteile und Nachteile. Der erste Vorteil ist, dass ich in einer schönen Einrichtung...lebe und auch selbstständiger werde. Und dass ich Glück in der Liebe habe. Das wünsche ich jedem Menschen. …“ „Meine erste Begegnung mit einem „Mongoloiden“ - mit Walter - hatte ich, als ich meinen Zivildienst in einem Wohnheim für geistigbehinderte Erwachsene antreten wollte. …“ „Bevor ich schwanger wurde, setzten mein Mann und ich uns damit auseinander, dass es keine Garantie für das „perfekte“ Kind gibt. …“ Möchten Sie wissen, wie diese Geschichten weitergehen, was es mit dem Grauen im Märchenwald auf sich hat und warum man jemand erst verlassen muss, um ihn zu vermissen? Welche Verbindung besteht zwischen Down-Syndrom, einem Dackelhündchen, Rabeneltern und Königskindern? Welche Kopfgeburten und Sehnsüchte bewegen eine Mutter? Was passiert, wenn eine junge Frau mit Down-Syndrom ein Baby bekommt? Wie empfinden es Menschen selber, dass sie „Down-Syndrom“ haben? Womit nerven sich Geschwister am häufigsten? Wie gehen Liebende nach einem Streit miteinander um? Welche Erinnerungen hat eine junge Frau an ihre integrative Schulzeit? Und welche Gefühle bewegen Eltern, die für ihr Kind keine integrative Schule finden können? Was ist Liebe? Wovon träumt eine junge Frau mit Down-Syndrom? Warum hat Johannes unsere Welt wieder verlassen? Wie kann eine Mutter nach dem Verlust ihres Kindes weiter leben? Welche Erinnerungen haben die Töchter nach dem Tod ihrer Mutter? Wie unterschiedlich sind die Gesichter auf den Fotografien, die Art der Selbstdarstellung bei Menschen, die alle in die Schublade "Down-Syndrom" gesteckt werden? Wie ist ihr Bild in den Medien? Wer war Langdon Down? Was bedeutet Down-Syndrom? Wie hat sich die Betrachtungsweise von der Antike bis heute verändert? Antworten auf diese Fragen und noch viel mehr erfahren Sie in: "Ich bin anders, als du denkst!" siehe auch FotoauswahlDie Ausstellungen - Portraits von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Down-Syndrom. Ergänzt durch kurze Steckbriefe der Portraitierten und Zitate und Erklärungen. Info: Down-Kind e. V. , Fon 0 89 / 93 93 13 05 - ausstellungen@down-kind.de, www.down-kind.deInfo: Down-Syndrom-Netzwerk Deutschland, Fon: 0 89 / 93 93 92 23 - info@down-syndrom-netzwerk.de, www.down-syndrom-netzwerk.de FörderdiagnostikTheoretische Grundlagen und Konsequenzen für die Praxis Erwin Breitenbach 2. Auflage 2007. 294 S., kt., 24,50 € / 25,10 € (A) / 36,70 SFr, ISBN 3-934471-43-9 Das Buch wendet sich an alle im Bereich der Pädagogik und Sonderpädagogik Tätigen, insbesondere an Lehrer/-innen und Psychologen/ -innen sowie an Lehramts- und Psychologiestudentinnen und -studenten. Im ersten Teil werden theoretisch begründete Bestimmungsstücke einer Förderdiagnostik herausgearbeitet und so knapp und so genau wie möglich gefasst. Der zweite Teil des Buches überträgt diese theoretischen Überlegungen in die Praxis. Zum einen wird aufgezeigt, dass neuropsychologisches Wissen über Lernen und Lernstörungen als vorgeordnete Theorie für Förderdiagnostik hilfreich ist und andererseits wird ein förderdiagnostisches Vorgehen beschrieben, das sich ebenfalls an neuropsychologischen Theorien orientiert. Eine Hochschule für alleBehinderung und Studium Birgit Drolshagen 2003. 100 S., kt., + CD-Rom, 16,50 € / 16,90 € (A) / 24,70 SFr, ISBN 3-934471-34-X Die langjährige Arbeit des Beratungsdienstes behinderter und chronisch kranker Studierender, die nahezu gleich lange Existenz der Interessengemeinschaft behinderter und nichtbehinderter Studierender sowie das fast zehnjährige Bestehen der Angebote des Arbeitsraums und Hilfsmittelpools für behinderte Studierende an der Universität Dortmund bildeten die Grundlagen für das in diesem Buch dokumentierte Leuchtturm-Projekt. Dem vorliegenden Buch liegt eine CD-Rom bei. So können blinde und sehbehinderte Leser und Leserinnen auf die Inhalte in digitalisierter Form zurückgreifen. Bildbar und verwertbar Utilitätsdenken und Vorstellungen der Bildbarkeit behinderter Menschen Ende 18. und Anfang 19. Jahrhundert in Frankreich Ursula Hofer-Sieber 2000. 428 S., kt., 5,00 € / 5,10 € (A) / 7,50 SFr, ISBN 3-934471-18-8 Ist die angelsächsisch-französische Aufklärung mit ihrer Betonung von Perfektibilität, Rationalität und Nützlichkeit gegen einen gesellschaftlichen Einbezug behinderter Menschen gerichtet? Die vorliegende Schrift will die Beweisführung gegen diese in heilpädagogischer Diskussion oft geäusserte Kritik aufgrund historischer Quellentexte antreten. Aus den ersten Bildungsversuchen sinnesbehinderter Menschen in Paris zur Zeit der Aufklärung lässt sich ablesen, dass das Nützlichkeitsdenken der Aufklärungszeit nicht primär gesellschaftlich bestimmt, sondern insbesondere auch individuumsbezogen angelegt war. Dieser Perspektivenwechsel und dessen Folgen für die eben erst einer umfassenden Bildung zugeführten blinden und gehörlosen Menschen gelangen zur Darstellung. Empfehlungen zur sonderpädagogischen FörderungAllgemeine Grundlagen und Förderschwerpunkte (KMK) mit Kommentaren Wolfgang Drave, Franz Rumpler, Peter Wachtel (Hrsg.) 2000. 424 S., kt., 19,50 € / 20,00 € (A) / 29,20 SFr, ISBN 3-934471-15-3 1994 sind die Empfehlungen der Konferenz der Kultusminister (KMK) zur sonderpädagogischen Förderung in den Schulen inder BRD veröffentlicht worden. In der Folgezeit erschienen Empfehlungen zu den einzelnen Förderschwerpunkten. Mit den Empfehlungen zur sonderpädagogischen Förderung, bzw. zu allen Förderschwerpunkten wird einerseits die Möglichkeit geschaffen, die manchmal schwer zugänglichen Texte in einem Band verfügbar zu haben, zum anderen bieten die Kommentare von je einem Arbeitsgruppenmitglied der KMK und einem Fachwissenschaftler die Möglichkeit einer weiter gehenden Auseinandersetzung mit den neuen Ansätzen der sonderpädagogischen Förderung... Quellen zur Erziehung von Kindern mit geistiger BehinderungAndreas Möckel, Heidemarie Adam, Gottfried Adam (Hrsg.) Band 1: 19. Jhdt., 1997. 351 S., geb., 19,50 € / 20,00 € (A) / 29,20 SFr, ISBN 978-3-925265-25-9 Band 2: 20. Jhdt., 1999. 324 S., geb., 19,50 € / 20,00 € (A) / 29,20 SFr, ISBN 978-3-925265-26-6 Band 1+2 zus. 34,50 € / 35,50 € (A) / 51,70 SFr Die Erziehung von Kindern mit geistiger Behinderung ist - historisch gesehen - immer noch ein junges Gebiet. Es ist bewundernswert, welche Höhe sie im 19. Jahrhundert in einigen Anstalten erreichte. Die vorliegenden "Quellentexte" sollen zum Verständnis der Erziehung geistig behinderter Kinder und Jugendlicher in den im 19. Jahrhundert neuen Einrichtungen beitragen. Einiges kann nur noch historisches Interesse beanspruchen, anderes liest sich heute noch frisch. Wieder anderes enthält Vorurteile, so wie es sie heute noch oder wieder gibt. Es ist erstaunlich, welch ein hohes Niveau im 19. Jahrhundert in der Erziehung von Kindern mit geistiger Behinderung erreicht wurde. Davon gibt der 1. Band Zeugnis. Der 2. Band umfasst über 50 Texte, darunter schwer zugängliche. Sie dokumentieren Chancen und Gefährdungen für die Erziehung geistig behinderter Kinder vor dem 1. Weltkrieg, die Verbrechen in der Nazizeit, aber auch die Proteste dagegen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die neuen Anfänge nach dem 2. Weltkrieg, Integration und Normalisation, aber auch die neuen Gefährdungen durch die biologistischen Tendenzen. Band 1+2 zus. Artikel in den Warenkorb legen IntegrationsstörungenDiagnose und Therapie im Erstunterricht Ingelid Brand, Erwin Breitenbach, Vera Maisel 6. Aufl., 1997. 304 S., kt., 21,00 € / 21,50 € (A) / 31,50 SFr, ISBN 3-925265-55-4 In diesem Buch – erwachsen aus der sonderpädagogisch-psychologischen Praxis – werden zunächst Integrationsstörungen, ihre neuropsychologischen und entwicklungspsychologischen Grundlagen sowie ihre Erscheinungsformen beschrieben. In einem zweiten Teil werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich die Auffälligkeiten und Schwierigkeiten integrationsgestörter Kinder diagnostizieren lassen. Im letzten Teil wird anhand praktischer Beispiele erläutert, wie sich schulische Lerninhalte aus dem Erstunterricht in ein ganzheitliches, stark individualisiertes, systematisch aufgebautes Therapie- und Förderkonzept einpassen lassen. Material zur Diagnose und Therapie auditiver Wahrnehmungsstörungen Erwin Breitenbach neue Aufl., 1995. 134 S., kt., 14,90 € / 15,30 € (A) / 22,30 SFr, ISBN 3-925265-54-6 Die auditive Wahrnehmung ist ein Bereich, der in der Vergangenheit stiefmütterlich behandelt wurde. Dieses hat den Autor bewogen, diagnostische und therapeutische Materialien aus dem Bereich der auditiven Wahrnehmung zu sammeln und zu strukturieren. Es werden die einzelnen Auffälligkeiten der auditiven Wahrnehmung, wie sie von teilleistungsgestörten Kindern bekannt sind, klassifiziert. Diagnostische Möglichkeiten (Testverfahren, Beobachtungen) und therapeutische Verfahren (Förderprogramme, Spiele) werden den entsprechenden Störungsbildern zugeordnet. Tolpatschig und ungeschickt Kindliche Dyspraxien Erwin Breitenbach, Elke Jaroschek 1995. 102 S., kt., 5,00 € / 5,10 € (A) / 7,50 SFr, ISBN 3-925265-56-2 Im ersten Beitrag dieses Buches werden der Begriff "Dyspraxie" geklärt und die verschiedenen dyspraktischen Störungsbilder erläutert. Im weiteren Verlauf beschäftigen sich die Autoren mit den Möglichkeiten, dyspraktische Verhaltensweisen zu diagnostizieren. Im zweiten Aufsatz werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie dyspraktische Kinder im Rahmen der Schulvorbereitenden Einrichtung gefördert werden können. Es schließt sich ein umfangreiches Kapitel mit praktischen Beispielen und Hinweisen an, die als Anregung für die Arbeit dienen sollen. Es handelt sich um Themen wie z.B. „An- und Ausziehen“, „Essen“, „Frühling“ usw. ...und trotzdem: LernenEine heilpädagogische Aufgabe Dieter Fischer 2000. 395 S., kt., 26,00 € / 26,70 € (A) / 39 SFr, ISBN 3-934471-11-0 'Lernen' als Tätigkeit des Menschen benötigt 'Orte', wobei die Schule und konkret der Unterricht ein zentraler Teil ist (Teil I). 'Lernen' als eher formaler Überbegriff hat sich zudem gegenüber einem ,Sich-Bilden’ abzugrenzen, aber auch zu bewähren (Teil II); und schließlich gerät 'Lernen' heute in Konkurrenz zum Phänomen, Qualität’, die mehr als Ereignis, von außen verursacht, gesehen wird als ein Ergebnis eigener Anstrengung (Teil III). Dieses Buch wendet sich an Lehrer, Erzieher, Heilpädagogen wie auch an Eltern, die sich in das Feld der Heilpädagogik einlassen bzw. in diesem tätig sind. Sowohl - als auch! Integration von Schülern mit Lernbehinderungen Gunnar Schröder 1998. 199 S., kt., 5,00 € / 5,10 € (A) / 7,50 SFr, ISBN 3-925265-76-7 Das Buch versteht sich als Beitrag zur aktuell geführten Diskussion um die Beschulung von Schülern mit Lernbehinderung. Im ersten Teil steht die Frage nach der Legitimation der Schule für Lernbehinderte in Vergangenheit und Gegenwart im Vordergrund. Im zweiten Teil wird die Möglichkeit schulischer Integration von Schülern mit Lernbehinderungen im Saarland aufgezeigt. Der letzte Teil beinhaltet Meinungen, Erfahrungen, Forderungen und Verbesserungsvorschläge aus Sicht von Grundschullehrern und integrativ tätigen Sonderschullehrern. ...den Dialog suchenBehinderte Menschen fördern, begleiten und betreuen Dieter Fischer 1998. 388 S., kt., 26,50 € / 27,20 € (A) / 39,70 SFr, ISBN 3-925265-67-8 Die in diesem Buch zusammen gefassten Beiträge greifen die Diskussion um Lebensqualität ebenso auf wie sie sich mit der Stellung des Erziehers in unserer Gesellschaft auseinandersetzen. Sie fragen nach einer Möglichkeit der Begegnung geistigbehinderter Erwachsener mit Musik (z. B. von R. Strauß) und beleuchten die vergessene Dimension der Kultur im Zusammenhang mit behinderten Menschen. Aus der Erfahrung, dass vor allem Kunst und Literatur dialogisches Leben auszeichnet, wurde auch in diesem Buch immer wieder auf Gedanken, Gedichte und Poesie zurückgegriffen, die den Menschen im Blick haben, nicht aber primär ihre Behinderung. Am Ort der Mühe wohnenin Förderstätte, Schule, Familie und Heim Dieter Fischer 1997. 392 S., kt., 25,70 € / 26,40 € (A) / 38,50 SFr, ISBN 3-925265-66-X Alternativen zur Arbeit und Beschäftigung schwerstbehinderter Menschen; Überlegungen zur Gestaltung von Förderstätten; zur Psychohygiene des Erziehers und Lehrers in der sonderpädagogischen Arbeit; Arbeiten, Sich-Beschäftigen, Tätig-Sein, Nichts-Tun; Mach mal Pause; Förderstätten – Orte der Zukunft; Die Gestaltung einer Farb-Leucht-Wand; Wir stellen Dia-Bilder selbst her; Mein Sommerbuch - ein Ferienbuch für schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche; Teddybären und Co.; Die Nacht als Aufgabe; Mit Grenzen leben – an der Grenze arbeiten; Kommunikation mit dem Anderen; Schweigen in der Familie; Damit es unserem behinderten Kind später einmal gut geht; Gewaltfreier Umgang von behinderten und nichtbehinderten Menschen. Ein Hund, das wär mein größtes Glück!Lieder und Geschichten für und um Kinder Dieter Fischer (Texte) und Michael Felsenstein (Musik) 2. Auflage 2002. Compact-Disk 52 Min., Begleitbuch (Noten und Text) 72 S., 21,50 € / 22,10 € (A) 32,20 SFr, ISBN 3-925265-68-6 In den "Liedern und Geschichten für und um Kinder" wird von Erlebnissen, von Erfahrungen, aber auch von Träumen berichtet - und dies sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Jedem Lied sind Geschichten beigefügt, die Einblick in den Alltag geben und kleine, sehr persönliche Begebenheiten schildern. Wieder andere entführen in die Märchenwelt. Sie eignen sich für gute Leser zum Selbstlesen wie zum Vorlesen, zum Nacherzählen oder auch als Impuls für weitere Geschichten. Ausführende: Michael Felsenstein (Klavier und Gesang) Irmgard Marchfelder (Gesang) Tonmeister: Jens F. Meier, Detmold aufgenommen am 15. und 16. 11. 1997 in der Blindeninstitutsstiftung in Würzburg Erschwerte Lebenssituationen Erziehung und pädagogische Begleitung Dieter Schmetz, Peter Wachtel (Hrsg.) 1994. 214 S., kt., 5,- € / 5,10 € (A) / 7,50 SFr, ISBN 3-925265-49-X Anstelle des traditionellen Rehabilitations-Paradigmas ist das Konzept des selbstbestimmten Lebens getreten. Erziehung und pädagogische Begleitung sind darauf angelegt, behinderten Menschen über den Weg von Selbsttätigkeit und Selbständigkeit ein höchstes Maß an freigewählter und selbstverantworteter Entscheidung auch in erschwerten Lern- und Lebenssituationen zu ermöglichen. Im Hinblick auf diese Zielsetzung sollen die in diesem Band vorgestellten Beiträge aus der „Zeitschrift für Heilpädagogik“ für Eltern und Pädagogen wegweisend sein. Zugangswege zu Menschen Aspekte humanistischer Arbeit mit Behinderten Hanns Kern, Bernd Klostermann 3. Aufl. 1994. 146 S., kt., 5,00 € / 5,10 € (A) / 7,50 SFr, ISBN 3-925265-13-9 "Zugangswege zu Menschen" ist ein Programm, das die wirklichen neuen Gedanken einer Pädagogik und Psychologie umfasst: Die Behinderung eines Menschen wird ernst genommen - aber sie ist nicht länger das zentrale Objekt der Therapie... In der Bildung benachteiligt Referate der Fachtagung der GEW Bayern und der Gesellschaft für Politische Bildung Würzburg am 4. April 1992 in Würzburg Wolfgang Drave (Hrsg.) 1993. 128 S., kart., 5,00 € / 5,10 € (A) / 7,50 SFr, ISBN 3-925265-42-2 Das Hauptreferat von Ulf Preuss-Lausitz hat den Titel "Pluralisierung und Benachteiligung im deutschen Schulsystem". Ulrike Fichera beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit "Mädchen und Frauen im schulischen Bildungssystem", Rolf Leib fragt nach den Möglichkeiten der Weiterbildung für "Jugendliche ohne Schulabschluss", Hans Wocken untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der "Integration von Kindern mit Behinderungen in allgemeinen und Sonderschulen", Claudia Kupfer-Schreiner legt an Hand eines Nürnberger Schulversuchs für Immigrantenkinder die Möglichkeiten einer interkulturellen Pädagogik dar und Hans Weiß beschreibt die Probleme der "Kinder in den Hinterhöfen der Geselschaft und ihre Herausforderung für Kindergarten und Schule". Erziehen als BerufFestschrift für Andreas Möckel zum 60. Geburtstag G. Adam, E. Hußlein, W. Pfeffer (Hrsg.) 1987. 362 S., kt., 5,00 € / 5,10 € (A) / 7,50 SFr, ISBN 3-925265-11-2 Mit dieser Festgabe wollen Schüler, Kollegen und Freunde, zugleich auch stellvertretend für viele andere, danken für all das, was Herr Möckel in Forschung und Lehre an Einsichten und Perspektiven erarbeitet und vermittelt hat. |
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