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Bücher, die weiter helfen!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Neuerscheinungen

Ankündigung, erscheint am 1.8.2010!
Lehrfilmreihe "Entwicklungsbesonderheiten blindgeborener Kinder" Video 1.2
Entwicklungsbereich 1: Grobmotorik. Teil 2: Orientierung und Mobilität
Michael Brambring
2010, DVD 73 min. + Beiheft, 89,90 € / 90,60 € (A) / 134,80 SFr; ISBN 978-3-934471-84-9
In den Lehrfilmen über die Entwicklungsbesonderheiten blindgeborener Kinder werden anhand von drei Kindern die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in deren Entwicklungsverläufen dargestellt. In der vorliegenden, zweiten DVD wird der Erwerb von Entwicklungsfertigkeiten zur Orientierung und Mobilität gezeigt, d.h. der Erwerb von Fähigkeiten wie Greifen oder Suchen nach Gegenständen oder wie zielgerichtete Fortbewegung in der Wohnung und im Freien. Bei Ausfall des Sehvermögens ist im Orientierungs- und Mobilitätsbereich mit Entwicklungsverzögerungen und Entwicklungsbesonderheiten zu rechnen, da der Erwerb dieser Fertigkeiten stark vom Gesichtssinn gesteuert wird. Es wird im Film verdeutlicht, über welche kompensatorischen Möglichkeiten blindgeborene Kinder verfügen, dennoch diese Fertigkeiten zur Orientierung und Mobilität zu erwerben.
Hinweis: Die Dateien des Beiheftes (als pdf-Datei und als rtf-Datei) sind auf der DVD zum Herunterladen gespeichert.



Lehrfilmreihe "Entwicklungsbesonderheiten blindgeborener Kinder" Video 1.1
Entwicklungsbereich 1: Grobmotorik. T. 1: Haltungs- und Gleichgewichtsmotoik; Selbstinitiierte Bewegungen
Michael Brambring
2010, DVD 82 min. + Beiheft, 89,90 € / 90,60 € (A) / 134,80 SFr; ISBN 978-3-934471-83-2
In den Lehrfilmen über die Entwicklungsbesonderheiten blindgeborener Kinder werden anhand von drei Kindern die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in deren Entwicklungsverläufen dargestellt. In der vorliegenden, ersten DVD wird der Erwerb von Entwicklungsfertigkeiten zur Haltungs- und Gleichgewichtsmotorik, z.B. Sitzen oder Stehen, und zu den selbstinitiierten Bewegungen wie Krabbeln oder Laufen gezeigt. Bei Ausfall des Sehvermögens ist in beiden grobmotorischen Entwicklungsbereichen mit Entwicklungsverzögerungen und Entwicklungsbesonderheiten zu rechnen, da der Erwerb dieser Fertigkeiten stark vom Gesichtssinn gesteuert wird. Es wird im Film verdeutlicht, über welche kompensatorischen Möglichkeiten blindgeborene Kinder verfügen, dennoch diese grobmotorischen Fertigkeiten zu erwerben.
Hinweis:Die Dateien des Beiheftes (als pdf-Datei und als rtf-Datei) können nach Kauf der DVD auf Wunsch zugesandt werden. Bitte direkt beim Verlag anfordern unter Email stefan.hetzel@edition-bentheim.de.


Neu! Soeben erschienen!
Diagnostik und Förderung bei schwerstbehinderten Kindern und Jugendlichen mit Sehschädigungen
Sven Gömann
2010, 204 S., geb., + DVD (Fallbeispiel), 24,50 € / 25,10 € (A) / 36,70 SFr; ISBN 978-3-934471-82-5
Lernen kann auch bei schwerstbehinderten Kindern und Jugendlichen mit Sehschädigungen nur stattfinden, wenn diese die Gelegenheit erhalten, selbstständig Tätigkeiten auszuüben, die auf die Erfüllung eigener Motive hin zielen. Dies wird in diesem Buch auf Grundlage von Selbstorganisations- und Tätigkeitstheorie fundiert begründet.
Skizziert wird eine pädagogische Konzeption für Diagnostik und Förderung, die es ermöglicht, Bedingungen herzustellen und zu optimieren, unter denen schwerstbehinderte Kinder für sie entwicklungsrelevante Tätigkeiten vollführen können. Innerhalb der zu schaffenden Bedingungen sollen die individuellen Voraussetzungen des Bewegungs- und Wahrnehmungsvermögens der Schüler zu Kompetenzen werden. Das kann nur dann geschehen, wenn die Schüler mit diesen Voraussetzungen erfolgreich aktiven Einfluss auf ihre gegenständliche und soziale Umwelt ausüben können. Nielsens Ansatz des Aktiven Lernens weist mit seiner Kategorie der Eigenaktivität zunächst eine ähnliche Grundidee auf. Eine kritisch-konstruktive Analyse kommt zu interessanten neuen Gedanken über das Aktive Lernen. In einem Fallbeispiel wird schließlich anschaulich aufgezeigt, wie die dargelegte pädagogische Konzeption in der Praxis ihre ganz konkrete Umsetzung erfahren kann.
Die Arbeit von Sven Gömann wurde mit dem JWk-Preis 2008 ausgezeichnet!


Soeben erschienen!
Bindung mit Binde
Wilfried Blecher
2010, 146 S., kt., 14,50 € / 14,90 € (A) / 23,10 SFr.; ISBN 978-3-86906-085-9 (Allitera Verlag München)
Als Winfried Blecher wegen einer Unachtsamkeit bei einer Operation beinahe erblindet, ändert sich sein Leben von einem Tag auf den anderen grundlegend. Aus dem erfolgreichen Illustrator wird ein behinderter Mensch, der nun tagtäglich die Angst und Ablehnung seiner Mitmenschen zu spüren bekommt. Diese Erfahrungen verarbeitet er, indem er sie zu Papier bringt und dadurch lernt, mit seiner neuen Situation umzugehen. Seine Zeichnungen zeigen auf humorvolle Art die Schwierigkeiten eines Blinden in einer Gesellschaft, die mit Behinderung nicht umgehen kann. (Rückentext des Allitera-Verlags)


Soeben erschienen!
Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten.
Fallgeschichten aus der Praxis

Wolfgang Lenhard, Petra Küspert (Hrsg.)
2009, 167 S., kt., 22,50 € / 23,10 € (A) / 33,70 SFr; ISBN 978-3-934471-81-8
Bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten handelt es sich wohl um die bekannteste Lernstörung, die aufgrund der enormen Bedeutung der Schriftsprache in unserer Gesellschaft zu massiven Einschränkungen der Betroffenen führt.
Dank der jahrzehntelangen Forschung auf dem Gebiet der Lese-Rechtschreibschwierigkeiten kann diese mittlerweile zuverlässig erkannt und meist auch erfolgreich therapiert werden, zumindest in jenen Fällen, wo eine klare Ursache, wie z. B. Defizite in der phonologischen Informationsverarbeitung, vorliegt. Leider ist bei vielen konkreten Fällen die Befundlage weniger eindeutig.
Die in diesem Buch dargestellten Fälle zeigen auf, wie eine Therapie von Lese-Rechtschreibproblemen in der Praxis konkret aussehen kann, welche Schwierigkeiten sich ergeben und welche Erfolgschancen bestehen. Alle Darstellungen wurden von engagierten LRS-Therapeuten und -Therapeutinnen oder von besonders geschulten Lehrkräften verfasst, die einen realen Therapieverlauf in Form einer Fallgeschichte aufbereitet haben. Anders als in Lehrbüchern, wo der idealtypische Verlauf einer Therapie im Vordergrund steht, geben gerade jene Fälle, bei denen nicht alles reibungslos abläuft, einen wesentlich realistischeren Einblick in die tatsächliche Problematik, und sind deshalb besonders spannend.




Heilpädagogik - ein Versprechen
Dieter Fischer
2009, 380 S., 29,50 € / 30,30 € (A) / 44,20 SFr, ISBN 978-3-934471-79-5
Ein neues Buch zur Heilpädagogik? Ist das überhaupt notwendig, wo doch Integration und Inklusion endlich Schritte nach vorne tun und behinderten Menschen ein anderes Terrain für deren Leben, Lernen und Arbeiten ermöglichen? Wozu „Versprechen“, wo es heute ja selbstverständlich ist, nach Qualifizierung und Zertifizierung zu fragen? Nicht ein Gegen hat sich dieses Buch auf die Fahnen geschrieben, vielmehr will es Aspekte heilpädagogischer Dienstleistungen beleuchten, die unverzichtbar sind und dennoch zunehmend weniger eine Rolle spielen – Verbindlichkeit, Vertrauen, Werte wie auch Partnerschaft. Die Heilpädagogik selbst will jenen Menschen hilfreich sein, die auf Grund ihrer Lebensbedingungen – in Form von Beeinträchtigungen, Krankheit, Alter oder Armut – auf Unterstützung angewiesen sind. Die neben allgemeinen Überlegungen zur „Heilpädagogik als Versprechen“ dargestellten vierzehn Praxisfelder geben sehr unterschiedliche Einblick in heilpädagogisches Handeln und wollen zu eigenem Gestalten anregen. Belastende Momente – durch Krankheit, Behinderung, Armut oder Alter bedingt – stehen der erbrachten Lebensleistung jener gegenüber, die heilpädagogische Dienste in Anspruch nehmen. Gelingen wie auch Scheitern sind dabei in Balance zu halten, wenn wir nach Talenten suchen und der Hoffnung ebenso Raum geben wie den Werten und dem Sinn.
Dieses Buch lädt Mitarbeiter der Behindertenhilfe, sozialer Dienste wie auch der Altenarbeit ein, sich für ihre Arbeit anregen zu lassen, sowohl für ihre Klienten als auch für sich selbst und ihrer Arbeit neue Perspektiven zu entwickeln - und manches Gewohnte gleichzeitig in Frage zu stellen.



Zerebrale Sehstörung
Begleitung von Kindern mit zerebraler Sehstörung in Kindergarten und Schule
Irmgard Bals
Originaltitel: Cerebrale Visusstoornis; Begeleiding van schoolgaande kinderen met een cerebrale visusstoornis (Bartimeus). Übersetzung: Heinz Graumann, Schleswig
2009, 60 S., kt., 21 X 21 cm, 16,90 € / 17,30 € (A) / 25,30 SFr; ISBN 978-3-934471-80-1
Mark (6 Jahre alt) hat Schwierigkeiten in einem belebten Supermarkt seine Lieblingsschokoladencreme zwischen den anderen Brotaufstrichen im Regal zu finden. Anne (8 Jahre alt) hat Angst sich mit dem Fahrrad im Verkehr zu bewegen. Es ist schwierig für sie, die näher kommenden Autos zu erkennen, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer vorherzusehen und Hindernisse wahrzunehmen, vor allem wenn sie selbst in Bewegung ist. Beide Kinder haben eine zerebrale Sehstörung (Cerebral Visual Impairment: CVI). CVI ist eine Störung der Verarbeitung visueller Informationen im Gehirn, als Folge treten visuelle Wahrnehmungsprobleme auf.
In diesem Buch werden theoretische und praktische Informationen über CVI gegeben: Was sind die Ursachen, wie äußert es sich, welches sind Anzeichen und wie können Kinder mit einer zerebralen Sehstörung im täglichen Leben so gut wie möglich unterstützt werden. Ein Teil der Informationen über CVI ist allgemein gehalten, im Mittelpunkt aber steht die Zielgruppe der Schulkinder.
Als dieses Buch geschrieben wurde, hatte eins von drei Kindern, die von Bartiméus (niederländische Einrichtung für Menschen mit einer Sehschädigung) begleitet wurden, CVI. Die Anzahl der Kinder mit CVI, die eine bessere Sehschärfe als 0.3 haben (und so gesetzlich nicht als sehbehindert gelten) wächst. Viele Kinder mit CVI besuchen die reguläre Grundschule und die Sekundarstufe.
Irmgard Bals ist Neuropsychologin und Kinder- und Jugendpsychologin und arbeitet seit 1992
bei Bartiméus. CVI ist einer ihrer Arbeitsschwerpunkte.


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