Alle Produkte zum Thema Heilpädagogik

19,50 EUR
AT 20,10 EUR · CH 23,40 SFr
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2016, kartoniert, 112 S.,
ISBN 978-3-934471-02-3
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Können Zahlen heilen?

Ökonomie und Heilpädagogik. Die Referate der Traunsee-Gespräche 2015
Wolfgang Drave und Michael Weis (Hrsg.)
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Das hier dokumentierte Symposium „Ökonomie und Heilpädagogik“ fand im September 2015  im Rahmen der „Traunsee-Gespräche“ in Traunkirchen im Salzkammergut statt. Gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft, der Medizin, der Religion, der Medien und weiterer relevanter gesellschaftlicher Gruppen, hier insbesondere der Heilpädagogik tauschten rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der zweitägigen Veranstaltung in Kurzvorträgen und anschließenden teilweise kontroversen Diskussionen ihr Wissen und ihre Meinungen zur Stellung der Ökonomie im sozialen Bereich unserer Gesellschaft aus. Initiator der Veranstaltungsreihe war der Geschäftsführer der Johann Wilhelm Klein-Akademie GmbH in Würzburg, Dr. Wolfgang Drave („gelernter“ Heilpädagoge / Blindenpädagoge), dem es ein Anliegen war und ist, wichtige philosophisch orientierte Grundsatzfragen der Heilpädagogik tiefgreifender als bisher üblich miteinander zu „besprechen“.
Gemeinsam mit Michael Weis (Blindeninstitut Würzburg) gibt Wolfgang Drave die Referate der Veranstaltung in diesem Buch heraus, um dieses wichtige Thema auch denjenigen nahe zu bringen, die nicht an den Traunsee-Gesprächen teilnahmen.
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23,00 EUR
AT 23,70 EUR · CH 27,60 SFr
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2019, kartoniert, 172 S.,
ISBN 978-3-946899-07-5
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Das Paradigma der Heilpädagogik

Andreas Möckel
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Univ.-Prof. em. Dr. phil. Andreas Möckel vertrat bis 1995 an der Universität Würzburg das Fach Sonderpädagogik (Lernbehindertenpädagogik). Der Essay folgt auf drei Vorarbeiten: „Die besondere Grund- und Hauptschule“ (42001), die „Geschichte der Heilpädagogik“ (22007) und die zweibändige Sammlung „Quellen zur Erziehung von Kindern mit geistiger Behinderung: 19. Jahrhundert (1997) und 20. Jahrhundert (1998) (mit H. und G. Adam). Er ist das zusammengefasste, systematische Ergebnis der Untersuchungen des Verfassers zur Geschichte der Heilerziehung und zugleich eine eigene Untersuchung zum Phänomen des „Heilens“ in der Pädagogik. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Heilerziehung nicht vom Lernen der Kinder und Jugendlichen, sondern zunächst vom Lehren der Erwachsenen her begriffen werden muss. Der Grundbegriff von Pädagogik und Heilpädagogik ist demgemäß nicht die „Bildsamkeit“ des Zöglings (Johann Friedrich Herbart). Die Erziehung stützt sich faktisch vielmehr auf die „Namensgebung“ – ein gerichtlich überprüfbarer Akt, mit dem Erwachsene Kinder in die Gesellschaft einbinden. Damit beginnt menschliche Erziehung. Mit den Namen und mit der Sprache und durch die Sprache inspirieren Familie und Schule Kinder und Jugendliche. Kinder sind gefährdet, wenn sie, aus welchen Gründen auch immer, von der für sie unentbehrlichen Kraft der Sprache abgeschnitten werden oder anderswie beeinträchtigt sind. Als solche Gefährdungen in der Geschichte erkannt und bewusst wurden, entstanden nacheinander die klassischen heilpädagogischen Fachrichtungen (Pädagogik für gehörlose, blinde, geistig behinderte und verwahrlosten Kinder). Der Verfasser findet vier Aspekte und entfaltet sie als „heilpädagogisches Paradigma“. In Familie und Schule entstehen täglich gefährliche Situationen, die mit den vier Perspektiven ausgemessen und in ihrem Gewicht eingeschätzt werden können. Der Essay verdeutlicht zum Schluss die vier Aspekte an einem Berichts von Alexander S. Neill aus dem Erziehungsheim Summerhill.   
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39,50 EUR
AT 39,90 EUR · CH 47,40 SFr
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2019, kartoniert, 420 S.,
ISBN 978-3-946899-08-2
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Angehörig/e/r werden aus heilpädagogischer Sicht

Dieter Fischer
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Ein behindertes Kind oder zu pflegende Großeltern in der Familie zu haben, verändert nicht nur den Alltag, sondern auch das Leben der Angehörigen selbst – konkret das von Vätern, Mütter, den Geschwistern und das Leben als Paar. Selten kann man sich die ergebenden Situationen aussuchen, wohl aber besteht die Chance, darin Qualitäten für sich wie für das Leben zu entdecken. Dies setzt jedoch voraus, das Angehörigensein als einen Werdens-Prozess zu begreifen und das mit ins Boot zu holen, was ein solches Leben erleichtert und stabilisiert: neben Hilfen von außen vor allem das Schöne, dann Rituale, das Fragen und das Lernen wie die Suche nach Sinn. Ob ein Angehörigensein wirklich ein Leben lang durchzuhalten ist und inwieweit dieses am Ende sogar eine Bereicherung darstellt, muss jeder für sich herausfinden. Die Chance auf jeden Fall besteht. Insgesamt gleicht das Leben eines Angehörigen einem Abenteuer, vorausgesetzt, man muss nicht als Angehörige/r leben, ohne es letztlich geworden zu sein.
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