Allgemeine Pädagogik

23,00 EUR
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2019, kartoniert, 172 S.,
ISBN 978-3-946899-07-5
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Das Paradigma der Heilpädagogik

Andreas Möckel
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Univ.-Prof. em. Dr. phil. Andreas Möckel vertrat bis 1995 an der Universität Würzburg das Fach Sonderpädagogik (Lernbehindertenpädagogik). Der Essay folgt auf drei Vorarbeiten: „Die besondere Grund- und Hauptschule“ (42001), die „Geschichte der Heilpädagogik“ (22007) und die zweibändige Sammlung „Quellen zur Erziehung von Kindern mit geistiger Behinderung: 19. Jahrhundert (1997) und 20. Jahrhundert (1998) (mit H. und G. Adam). Er ist das zusammengefasste, systematische Ergebnis der Untersuchungen des Verfassers zur Geschichte der Heilerziehung und zugleich eine eigene Untersuchung zum Phänomen des „Heilens“ in der Pädagogik. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Heilerziehung nicht vom Lernen der Kinder und Jugendlichen, sondern zunächst vom Lehren der Erwachsenen her begriffen werden muss. Der Grundbegriff von Pädagogik und Heilpädagogik ist demgemäß nicht die „Bildsamkeit“ des Zöglings (Johann Friedrich Herbart). Die Erziehung stützt sich faktisch vielmehr auf die „Namensgebung“ – ein gerichtlich überprüfbarer Akt, mit dem Erwachsene Kinder in die Gesellschaft einbinden. Damit beginnt menschliche Erziehung. Mit den Namen und mit der Sprache und durch die Sprache inspirieren Familie und Schule Kinder und Jugendliche. Kinder sind gefährdet, wenn sie, aus welchen Gründen auch immer, von der für sie unentbehrlichen Kraft der Sprache abgeschnitten werden oder anderswie beeinträchtigt sind. Als solche Gefährdungen in der Geschichte erkannt und bewusst wurden, entstanden nacheinander die klassischen heilpädagogischen Fachrichtungen (Pädagogik für gehörlose, blinde, geistig behinderte und verwahrlosten Kinder). Der Verfasser findet vier Aspekte und entfaltet sie als „heilpädagogisches Paradigma“. In Familie und Schule entstehen täglich gefährliche Situationen, die mit den vier Perspektiven ausgemessen und in ihrem Gewicht eingeschätzt werden können. Der Essay verdeutlicht zum Schluss die vier Aspekte an einem Berichts von Alexander S. Neill aus dem Erziehungsheim Summerhill.   
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22,50 EUR
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2009, Festeinband, 167 S.,
ISBN 978-3-934471-81-8
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Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Fallgeschichten aus der Praxis
Wolfgang Lenhard, Petra Küspert (Hrsg.)
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Bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten handelt es sich wohl um die bekannteste Lernstörung, die aufgrund der enormen Bedeutung der Schriftsprache in unserer Gesellschaft zu massiven Einschränkungen der Betroffenen führt. 
Dank der jahrzehntelangen Forschung auf dem Gebiet der Lese-Rechtschreibschwierigkeiten kann diese mittlerweile zuverlässig erkannt und meist auch erfolgreich therapiert werden, zumindest in jenen Fällen, wo eine klare Ursache, wie z. B. Defizite in der phonologischen Informationsverarbeitung, vorliegt. Leider ist bei vielen konkreten Fällen die Befundlage weniger eindeutig. 
Die in diesem Buch dargestellten Fälle zeigen auf, wie eine Therapie von Lese-Rechtschreibproblemen in der Praxis konkret aussehen kann, welche Schwierigkeiten sich ergeben und welche Erfolgschancen bestehen. Alle Darstellungen wurden von engagierten LRS-Therapeuten und -Therapeutinnen oder von besonders geschulten Lehrkräften verfasst, die einen realen Therapieverlauf in Form einer Fallgeschichte aufbereitet haben. Anders als in Lehrbüchern, wo der idealtypische Verlauf einer Therapie im Vordergrund steht, geben gerade jene Fälle, bei denen nicht alles reibungslos abläuft, einen wesentlich realistischeren Einblick in die tatsächliche Problematik, und sind deshalb besonders spannend. 
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24,50 EUR
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2004, kartoniert, 500 S.,
ISBN 978-3-934471-46-7
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Lese-Schreibschwäche

Vorbeugen, Erkennen, Helfen
Andreas Möckel, Erwin Breitenbach, Wolfgang Drave, Harald Ebert (Hrsg.)
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Das Unterrichten von durchschnittlich begabten Kindern mit Lernschwierigkeiten im Schriftspracherwerb stellt erhebliche Anforderungen an jede Lehrerin / jeden Lehrer. Es liegen inzwischen aber genügend Ansätze und praktische Hilfsmittel vor, die Lehrerinnen und Lehrer zum Vorteil für den Unterricht im Schriftspracherwerb für gefährdete Kinder nützen können. Das hier vorliegende Buch will die vorhandenen Ansätze LehrerInnen, PsychologInnen, ErzieherInnen, Eltern zur Verfügung stellen. In vier Kapiteln wird dargestellt, wie Prävention möglich ist, wie die Früherkennung und Diagnostik notwendig ist und wie Förderung statt finden soll. Die Herausgeber sind zugleich Initiatoren und Moderatoren eines einjährigen Interdisziplinären Fortbildungskurses „Lese- Rechtschreibschwäche“ für Grund- und Sonderschullehrerinnen und -lehrer: siehe JWK-Akademie.
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5,00 EUR
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1999, kartoniert, 332 S.,
ISBN 978-3-925265-78-5
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Mal richtig streiten

Suchtprävention durch Konfliktbearbeitung in der Grundschule
Heidemarie Glöckner (Hrsg.)
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Moderne Suchtprävention setzt bereits in der Grundschule an und hat die Stärkung grundlegender Lebenskompetenzen, die Entwicklung von Lebensbejahung und die Entfaltung von Selbstbestimmung zum Ziel.
Es wird eine breite Palette von Methoden zur Anbahnung von Konfliktkompetenz ausgeführt, die von bewusster Spracharbeit im Deutschunterricht über spielerische und sportliche Möglichkeiten bis zum Religionsunterricht reicht.
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5,00 EUR
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1998, kartoniert, 318 S.,
ISBN 978-3-925265-74-7
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Ein starkes Gefühl

Suchtprävention durch Sexualerziehung in der Grundschule
Heidemarie Glöckner (Hrsg.)
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Inwiefern kann eine den ganzen Menschen einbeziehende Sexualerziehung entscheidende Beiträge zur Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes leisten und auf diese Weise junge Menschen vor selbstzerstörerischer Sucht bewahren helfen?
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19,90 EUR
AT 20,40 EUR · CH 23,90 SFr
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2008, Festeinband, 124 S.,
ISBN 978-3-934471-69-6
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Freunde dürfen verschieden sein

Stigmatisierung als Thema einer Unterrichtssequenz mit schwerhörigen Grundschulkindern
NIcola Schmidt
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Viele Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf erleben immer wieder Situationen, in denen sie von anderen Kindern abgelehnt oder verspottet werden. Diese Erfahrungen können ihre Persönlichkeitsentwicklung und ihr Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen. Das vorliegende Buch möchte Studierende, Lehrkräfte und Erzieher dazu anregen, diese Erfahrungen in kindgerechter Form aufzuarbeiten und erste Lösungsansätze zu entwickeln. Hierzu wird zum einen dargestellt, wie Behinderung im sozialen Miteinander überhaupt erst entsteht. Zum anderen beschreibt es eine praktisch erprobte Unterrichtssequenz, in der sich schwerhörige Grundschulkinder mit ihrer Hörschädigung und deren Folgen auseinandersetzten. Es schildert die teilweise bewegenden Gedanken und Erfahrungen der betroffenen Kinder und stellt umfangreiche Unterrichtsmaterialien zur eigenen Durchführung zur Verfügung.
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