Allgemeine Pädagogik

39,50 EUR
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2019, kartoniert, 420 S.,
ISBN 978-3-946899-08-2
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Angehörig/e/r werden aus heilpädagogischer Sicht

Dieter Fischer
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Ein behindertes Kind oder zu pflegende Großeltern in der Familie zu haben, verändert nicht nur den Alltag, sondern auch das Leben der Angehörigen selbst – konkret das von Vätern, Mütter, den Geschwistern und das Leben als Paar. Selten kann man sich die ergebenden Situationen aussuchen, wohl aber besteht die Chance, darin Qualitäten für sich wie für das Leben zu entdecken. Dies setzt jedoch voraus, das Angehörigensein als einen Werdens-Prozess zu begreifen und das mit ins Boot zu holen, was ein solches Leben erleichtert und stabilisiert: neben Hilfen von außen vor allem das Schöne, dann Rituale, das Fragen und das Lernen wie die Suche nach Sinn. Ob ein Angehörigensein wirklich ein Leben lang durchzuhalten ist und inwieweit dieses am Ende sogar eine Bereicherung darstellt, muss jeder für sich herausfinden. Die Chance auf jeden Fall besteht. Insgesamt gleicht das Leben eines Angehörigen einem Abenteuer, vorausgesetzt, man muss nicht als Angehörige/r leben, ohne es letztlich geworden zu sein.
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23,00 EUR
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2019, kartoniert, 172 S.,
ISBN 978-3-946899-07-5
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Das Paradigma der Heilpädagogik

Andreas Möckel
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Univ.-Prof. em. Dr. phil. Andreas Möckel vertrat bis 1995 an der Universität Würzburg das Fach Sonderpädagogik (Lernbehindertenpädagogik). Der Essay folgt auf drei Vorarbeiten: „Die besondere Grund- und Hauptschule“ (42001), die „Geschichte der Heilpädagogik“ (22007) und die zweibändige Sammlung „Quellen zur Erziehung von Kindern mit geistiger Behinderung: 19. Jahrhundert (1997) und 20. Jahrhundert (1998) (mit H. und G. Adam). Er ist das zusammengefasste, systematische Ergebnis der Untersuchungen des Verfassers zur Geschichte der Heilerziehung und zugleich eine eigene Untersuchung zum Phänomen des „Heilens“ in der Pädagogik. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Heilerziehung nicht vom Lernen der Kinder und Jugendlichen, sondern zunächst vom Lehren der Erwachsenen her begriffen werden muss. Der Grundbegriff von Pädagogik und Heilpädagogik ist demgemäß nicht die „Bildsamkeit“ des Zöglings (Johann Friedrich Herbart). Die Erziehung stützt sich faktisch vielmehr auf die „Namensgebung“ – ein gerichtlich überprüfbarer Akt, mit dem Erwachsene Kinder in die Gesellschaft einbinden. Damit beginnt menschliche Erziehung. Mit den Namen und mit der Sprache und durch die Sprache inspirieren Familie und Schule Kinder und Jugendliche. Kinder sind gefährdet, wenn sie, aus welchen Gründen auch immer, von der für sie unentbehrlichen Kraft der Sprache abgeschnitten werden oder anderswie beeinträchtigt sind. Als solche Gefährdungen in der Geschichte erkannt und bewusst wurden, entstanden nacheinander die klassischen heilpädagogischen Fachrichtungen (Pädagogik für gehörlose, blinde, geistig behinderte und verwahrlosten Kinder). Der Verfasser findet vier Aspekte und entfaltet sie als „heilpädagogisches Paradigma“. In Familie und Schule entstehen täglich gefährliche Situationen, die mit den vier Perspektiven ausgemessen und in ihrem Gewicht eingeschätzt werden können. Der Essay verdeutlicht zum Schluss die vier Aspekte an einem Berichts von Alexander S. Neill aus dem Erziehungsheim Summerhill.   
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24,90 EUR
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2008, Festeinband, 124 S.,
ISBN 978-3-934471-69-6
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Freunde dürfen verschieden sein

Stigmatisierung als Thema einer Unterrichtssequenz mit schwerhörigen Grundschulkindern
NIcola Schmidt
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Viele Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf erleben immer wieder Situationen, in denen sie von anderen Kindern abgelehnt oder verspottet werden. Diese Erfahrungen können ihre Persönlichkeitsentwicklung und ihr Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen. Das vorliegende Buch möchte Studierende, Lehrkräfte und Erzieher dazu anregen, diese Erfahrungen in kindgerechter Form aufzuarbeiten und erste Lösungsansätze zu entwickeln. Hierzu wird zum einen dargestellt, wie Behinderung im sozialen Miteinander überhaupt erst entsteht. Zum anderen beschreibt es eine praktisch erprobte Unterrichtssequenz, in der sich schwerhörige Grundschulkinder mit ihrer Hörschädigung und deren Folgen auseinandersetzten. Es schildert die teilweise bewegenden Gedanken und Erfahrungen der betroffenen Kinder und stellt umfangreiche Unterrichtsmaterialien zur eigenen Durchführung zur Verfügung.
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20,00 EUR
AT 20,60 EUR · CH 22,60 SFr
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2023, 292 S.,
ISBN 978-3-948837-24-2
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Ne naiset, ne naiset

Die Frauen, die Frauen Eine Lebensreise von Berlebeck über Würzburg nach Grieskirchen
Wolfgang Drave
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Frau H.  vermietet in Helsinki an junge Leute Zimmer in  ihrer Wohnung. Ihr leicht bedrohlich wirkender Fingerzeig ergänzt sie mit dem Ausspruch „Ne Naiset, Ne Naiset“ (Die Frauen, die Frauen). Ihr Zeigefinger deutete auf die Stationen von Wolfgang Draves „Lebensreise“ von Berlebeck/Lippe (1948-1972) über Würzburg/Unterfranken (1972-2012) nach Grieskirchen/Oberösterreich (seit 2012).
Wolfgang Drave, geb. 1948, ist in Berlebeck / Detmold aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach Abitur in Detmold, Studium in Bielefeld, Heidelberg und Würzburg und später Promotion in Würzburg bleibt er mit Frau und Töchtern in Würzburg und verwirklicht sich in der Arbeit mit blinden oder sehbehinderten Menschen. Verschiedene Projekte, Studien und Veröffentlichungen inkl. Videos und Filmen runden das Bild eines vielfältig interessierten Menschen ab. Der Versuch, im Ausland sein Glück zu finden (Wien), ist ebenso wenig erfolgreich wie die „Familienpolitik“ mit seiner ersten Frau und zwei Töchtern in der eigenen Familie.
Doch die lebenslustige oberösterreichische Doris (Tochter eines Braumeisters) zeigt ihm ohne Umwege, wie auch schwierige Lebenssituationen in Unterfranken und Oberösterreich gemeistert werden können, aber auch in Lippe vieles nicht ohne Frauen gestaltet werden kann.
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