Neuerscheinungen (Halbjahr)

34,50 EUR
AT 35,40 EUR · CH 41,40 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2018, Festeinband, 242 S., a. d .Engl. von U. Broy-Schwenk und N. Urschel,
ISBN 978-3-946899-05-1
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Kommunikative Beziehungen

Interventionen zur Gestaltung von Kommunikation mit Menschen mit angeborener Taubblindheit
Anne Varran Nafstad & Inger Rødbroe
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NEU: soeben erschienen
Kommunikative Beziehungen handelt davon, wie sich Menschen mit angeborener Taubblindheit in Beziehungen mit sehenden/hörenden Partnern im Hinblick auf Kommunikation und Persönlichkeit entwickeln können.
Die Autorinnen stellen zwei Modelle vor, die von den Partnern angeboren taubblinder Menschen bei der Interventionsplanung zur Unterstützung grundlegender Kommunikationsprozesse angewendet werden können. Die Modelle stellen Prinzipien aus Theorien zur menschlichen Entwicklung und Dialogizität heraus und wenden diese an; zudem werden weitere Theorien berücksichtigt, die für die Fokussierung basaler Prozesse der Bedeutungserschaffung (meaning-making) relevant sind. Die Modelle werden zur Leitung von Videoanalyse eingesetzt, in welcher fachliche Experten und Familien ihre Kräfte bündeln, um die Art und Weise zu entdecken, in der sich der taubblinde Mensch in die Exploration und die Sinnerschließung seiner Lebenswelt sowie das Erzählen darüber einbringt.
Das Buch wendet sich hauptsächlich an Berater oder andere Fachleute, die mit geplanter Kommunikationsintervention im professionellen Kontext zu tun haben. Darüber hinaus können die Modelle für Fachleute und Eltern hilfreich sein, die gegenüber Menschen mit angeborener Taubblindheit Partnerrollen einnehmen. Zudem ist das Material in der Mitarbeiterschulung und bei videobasierter Supervision der täglichen Arbeit verwendbar. Auch fachlichen Experten, die mit Menschen mit ähnlichen Behinderungsauswirkungen arbeiten, kann das Buch nützliche Unterstützung anbieten.
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14,90 EUR
AT 15,40 EUR · CH 17,90 SFr
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2018, kartoniert, 104 S.,
ISBN 978-3-946899-04-4
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Angeborene Taubblindheit und die Konstruk-tion der Welt – Psychische Grund-bedürfnisse in subjektiven Lebensräumen

Eine Theorie des Erlebens und der Entwicklung von Handlungsmotivation unter besonderen Bedingungen
Elisa Keesen
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NEU. Soeben erschienen und lieferbar!
  • Wie nimmt ein Kind mit angeborener Taubblindheit oder Hörsehbehinderung seinen Lebensraum wahr?
  • Was motiviert es, aktiv zu werden und den Kontakt mit seiner Umwelt zu suchen, die es nicht (bzw. nur eingeschränkt) sehen und hören kann?
  • Wie überhaupt kann sich ein Mensch unter solchen Bedingungen entwickeln?
Dieses Buch widmet sich diesen Fragen und nähert sich ihnen von verschiedenen Seiten an:
  • Aus einer philosophisch-neurowissenschaftlichen Perspektive: Warum ist jede Wahrnehmung eine subjektive Konstruktion und kein Abbild einer wie auch immer gearteten Wirklichkeit?
  • Aus einer psychologischen Perspektive: Worin liegen die Antriebskräfte für Aktivität und Entwicklung? Worin liegen elementare motivationale Anreize für ein Kind mit angeborener Taubblindheit?
  • Aus einer pädagogischen Perspektive: Wie können wir Menschen mit Taubblindheit in ihren Lebensräumen begegnen? Woran scheitern manche Begegnungen und wie lässt sich das verhindern?
  • Aus einer praktischen Perspektive: Was haben erfahrene Taubblindenpädagogen dazu zu sagen?
Es zeigt sich, dass der Schlüssel für Wohlbefinden und Entwicklung eines jeden Menschen in den Fähigkeiten seiner Bezugspersonen liegt, mit ihm in eine harmonisch aufeinander abgestimmte Interaktion zu treten. In diesem Buch erfahren Sie mehr über das „Warum“ und „Wie“. Damit kann das Buch einen Beitrag zum Verständnis von Menschen leisten, die anders sind als man selbst.
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4,95 EUR
AT 5,10 EUR · CH 5,90 SFr
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2017, geheftet, 34 S.,
ISBN 978-3-89642-032-0
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„Knack den Code“ – spielerisch Blindenschrift lernen für Sehende

Für Inklusionsklassen mit blinden und hochgradig sehbehinderten Kindern und Jugendlichen
Heidi Theiss-Klee
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Das neue Lernheft „Knack den Code“ bringt sehenden Kindern und Jugendlichen, Lehrern, Eltern und Großeltern die Blindenschrift auf unterhaltsame Weise näher. Die Broschüre zeigt auf 34 Seiten, dass es gar nicht schwer ist, die Braille-Schrift zu erlernen. Anschaulich führen Minirätsel und Aufgaben wie Bild-Wort-Puzzle oder Übungsgeschichten durch das Lernheft und ermöglichen es, schon nach kurzer Zeit erste Sätze zu lesen. Im Lösungsteil auf den hinteren Seiten der Broschüre können die eigenen Ergebnisse jeweils überprüft werden.
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23,90 EUR
AT 24,60 EUR · CH 28,70 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2018, Festeinband, 30 S.,
ISBN 978-3-946899-03-7
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Beno und Flecki

Ein Bilderbuch zum Schauen, Sprechen und zum Kennenlernen der Lea-Sehzeichen
Regis Arber und Markus Stalder
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Bd. 4 der Reihe „Bilderbücher für Sehbehinderte“
Das Bilderbuch aus Pappe ermöglicht es Frühförderern oder Eltern sehbehinderter Kinder, diesen die Lea-Sehzeichen (nach Lea Hyvärinen) spielerisch näher zu bringen.
Geplant ist ein Begleitbuch, in dem die orthoptischen und sehbehindertenspezifischen Hintergründe dieses Bilderbuchs näher erläutert werden.
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5,00 EUR
AT 5,20 EUR · CH 6,00 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2017, geheftet, 20 S.,
ISBN 978-3-89642-039-8
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Der Runde Tisch 2.0

Ein inklusives Beratungs- und Unterstützungskonzept für Schülerinnen und Schüler, die Hilfe benötigen
Markus Biber
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An einem Gymnasium mit dem Förderschwerpunkt Sehen entwickelt, versteht sich der »Runde Tisch 2.0« als ein inklusives Beratungs- und Unterstützungskonzept für Schülerinnen und Schüler, die Hilfe benötigen. Der »RT2.0« basiert auf dem ressourcenorientierten Blick nach vorne, dem Wirken systemischer Synergien mit dem Ziel der (unterstützten) Hilfe zur Selbsthilfe. Den Grundsätzen des Universal Designs folgend, kann das Konzept an allen Schulen Einsatz finden.
Die praxisnahe Einführung in dieses passgenaue Beratungs- und Unterstützungskonzept richtet sich an alle Personen, die im Leben der Jugendlichen eine direkte pädagogische bzw. erzieherische Rolle spielen, d.h. vornehmlich Lehrer/innen, Pädagogen/innen, Erzieher/innen, Psychologen/innen und nicht zuletzt die Eltern.
 
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29,50 EUR
AT 30,00 EUR · CH 35,40 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2017, kartoniert, 254 S., Barrierefreies Download erhältlich,
ISBN 978-3-946899-02-0
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Perspektiven im Dialog

Kongressbericht des XXXVI. Kongress für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik Graz 2016
VBS Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e.V. (Herausgeber)
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Dokumentation des XXXVI. Kongresses für Blinden und Sehbehinderterpädagogik Graz 1.-.5.August 2016: DIe Hauptvorträge und Keynotes in diesem Sammelband abgedruckt.
Inhalt:
  • Dieter Feser:Kongress-Eröffnung
Hauptvorträge
  • Barbara Gasteiger-Klicpera, Edvina Bešic’: Inklusive Modellregionen – Vision und Wirklichkeit
  • Andrea Holzinger, David Wohlhart: Professionalisierung für Inklusive Bildung
  • Thomas Bernhard: Das Recht auf Bildung gem. Art. 24 der UN-Behindertenrechtskonvention. Herausforderungen bei der Umsetzung aus rechtswissenschaftlicher Sicht
  • Rupert W. Strauß: Genetisch bedingte Netzhauterkrankungen – Stand der Forschung und Therapieausblicke
  • Josef Zihl, Lydia Unterberger: CVI – Medizinische und neuropsychologische Aspekte
  • Vera Heyl: Blindheit und Sehbehinderung aus der Perspektive einer Entwicklungspsychologie der Lebensspanne
  • Birgit Drolshagen, Fabian van Essen: Inklusive Regionen und sozialer Raum – ein Thema für die Sehgeschädigtenpädagogik
  • Josef Adrian: Inklusion braucht differenzierte Strukturen
  • Peter Rodney-Jensen: Individual and social premises for inclusion of visually impaired students
  • Franz-Josef Beck: Temporäre stationäre Beschulung im FöS-Sehen – Exklusion zur Vorbereitung auf die Inklusion
  • Jutta Manninger (Holding Graz Linien): Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit
  • Hannelore Knauder, Alexandra Strohmeier-Wieser: Schulische Förderung: Akzeptanz und Herausforderung für Grundschullehrer/innen
  • Markus Lang, Elisa Keesen, Klaus Sarimski: Hörsehbehindertenspezifische / taubblindenspezifische Fachkompetenz in Frühförderung und Schule. Ergebnisse und Schlussfolgerungen einer Studie zur pädagogischen Versorgungslage in Deutschland
  • Lea Hyvärinen: Transdisciplinary Assessment of Visual Functioning in Infants and Children
  • Stephan Marks: Menschenwürde und Scham
  • Renate Walthes: „… aber versuchen will ich ihn.“ Über den Umgang mit Herausforderungen im Lebenslauf blinder und sehbeeinträchtigter Menschen
  • Vivian Aldridge: Alte Inhalte in neuen Punkten: Die neue 6-Punkte-Braillemathematikschrift
  • Ursula Hofer, Markus Lang: Zukunft der Brailleschrift (ZuBra): Ein Forschungsprojekt der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ergebnisse der Onlinebefragung hochgradig sehbehinderter und blinder Personen zur Nutzung von Braille, Computer und anderen Technologien
  • Ellen und Martin Brieger: iPad-Klassen am bbs nürnberg – Chancen, Grenzen und weiterführende Überlegungen

Alle weiteren Vorträge und workshops können auf dieser Homepage kostenfrei herunter geladen werden (unter Startseite: Kostenfreie Downloads).
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23,90 EUR
AT 24,60 EUR · CH 28,70 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2017, Festeinband, 26 S., Pappband,
ISBN 978-3-946899-01-3
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Tino und Lena machen Apfelsaft

Ein Bilderbuch (nicht nur) für sehbehinderte Kinder
Regis Arber, Bilder: Jaqueline Senn-Arber
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Ein Bilderbuch (nicht nur) für sehbehinderte Kinder. Für die Frühförderarbeit ebenso geeignet wie für Eltern und Großeltern zum Schauen und Erzählen!
Dieses Bilderbuch für sehbehinderte Kinder war die Idee von Regis Arber. Sie hatte es noch während ihres schweren Krebsleidens geplant und das gesamte Konzept erstellt. In ihrer Krankheitszeit hatte sie die Bildgestaltung stets begleitet.
Die kleine Geschichte von Tino und Lena wird am Schluss des Buches bildlich und textlich – mit kleinen schweizerischen Begriffen – wiederholt und von Leo, dem kleinen Käfer, den es immer wieder zu suchen gilt, begleitet:

1. Die Äpfel am Baum sind reif.
Tino und Lena wollen Apfelsaft machen.
„Lass uns 1 Wägelchen füllen“, sagt Tino.
Der kleine Käfer Leo will mit dabei sein.
 
2. Die 2 Kinder machen sich in der Küche bereit.
Leo will heimlich zuschauen und versteckt sich.
 
3. Lena zählt alle Utensilien.
„Aus 3 Äpfeln machen wir 4 Gläser Apfelsaft“, sagt Tino.
Wo aber steckt jetzt Leo?
 
4. Tino stanzt das Kerngehäuse aus.
Ich sehe 5 Apfelkerne durch das Loch“, lacht Lena.
„Siehst du Leo auch?“
 
5. Jetzt werden die Äpfel geschnitten.
Es liegen schon 6 fertige Schnitze auf dem Tisch.
Leo sucht sich ein neues Versteck.
 
6.„ Ich hol die Raffel“, ruft Lena.
„Machst du die Schüssel mit dem Tuch bereit?“
Leo macht sich fast unsichtbar.
 
7. Ein Schnitz nach dem anderen wird in die Raffel gelegt.
„Tino, drück du den Stöpsel drauf“, sagt Lena und dreht dann die Raffel.
Schon fällt die Apfelmaische in das Tuch.
 
8. „Jetzt musst du das Tuch fest zusammenpressen“, sagt Tino.
Und schon tropft der Apfelsaft.
Leo schaut aus seinem Versteck zu.
 
9. „Der Apfelsaft schmeckt ja köstlich!“, freut sich Lena.
„Davon können wir noch viel mehr machen“, meint Tino.
 
10. „Aber zuerst räumen wir die Küche auf.“
Tino wirft die Maische in den Kompost
und Lena macht den Abwasch.
Leo hat jetzt einen guten Platz.
 
11. Der Esel wird angespannt.
Bald sind 7 Äpfel aufgeladen.
Lena will 8 Äpfel vom Baum pflücken.
„Ist Leo auch mitgekommen?“
 
12. Es sind noch 9 Äpfel übrig.
Der Verkaufstisch steht schon da.
Tino hat 10 Gläser vorbereitet.
Papa ist stolz: „Das habt ihr toll gemacht“.
 
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