Heil- und Sonderpädagogik

24,90 EUR
AT 25,50 EUR · CH 29,90 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2019, kartoniert, 240 S.,
ISBN 978-3-946899-09-9
In den Warenkorb

Sehen in Kontexten

Perspektiven auf Wahrnehmung, Sehbeeinträchtigung und Blindheit. Festschrift für Renate Walthes
Birgit Drolshagen und Marion Schnurnberger (Hrsg.)
Mehr Infos
Die Festschrift für Prof. Dr. Renate Walthes  umfasst Beiträge namhafter Kolleginnen und
Kollegen aus den Fachrichtungen Augenheilkunde, Neurowissenschaften, Soziologie, Rehabilitationswissenschaft, Blinden- und Sehbehindertenpädago-gik, Erziehungswissenschaft und Kunstgeschichte.
In den Beiträgen werden Wahrnehmung, Sehen, Sehbeeinträchtigung und Blindheit im transdisziplinären Dialog und im Licht neuerer Forschung sowie aus der Perspektive unterschiedlicher Handlungsfelder (Hochschule, Schule) betrachtet. Gemeinsam laden die Beiträge in Zeiten der Inklusion zu neuem Sehen und weiteren Einsichten, ebenso aber zur offenen Begegnung von Fremdsicht, Selbstsicht und Einsicht sehbeeinträchtigter, blinder und sehender Personen an verschiedenen Orten in der Lebensspanne ein.
Prof. Dr. Renate Walthes hat seit 1997 das Lehrgebiet Wahrnehmung - Sehbeeinträchtigung - Blindheit an der Technischen Universität Dortmund als Lehrstuhlinhaberin geleitet und inhaltlich geprägt. In ihrer wissenschaftlichen Laufbahn hat sie sich mit Begeisterung und forschender Neugier verschiedenen Fragestellungen im Zusammenhang mit „Sehen, Sehbeeinträchtigung und Blindheit“ gewidmet, stets mit
Interesse am wissenschaftlichen, transdisziplinären Dialog.
 
X
39,50 EUR
AT 39,90 EUR · CH 47,40 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2019, kartoniert, 420 S.,
ISBN 978-3-946899-08-2
In den Warenkorb

Angehörig/e/r werden aus heilpädagogischer Sicht

Dieter Fischer
Mehr Infos
Ein behindertes Kind oder zu pflegende Großeltern in der Familie zu haben, verändert nicht nur den Alltag, sondern auch das Leben der Angehörigen selbst – konkret das von Vätern, Mütter, den Geschwistern und das Leben als Paar. Selten kann man sich die ergebenden Situationen aussuchen, wohl aber besteht die Chance, darin Qualitäten für sich wie für das Leben zu entdecken. Dies setzt jedoch voraus, das Angehörigensein als einen Werdens-Prozess zu begreifen und das mit ins Boot zu holen, was ein solches Leben erleichtert und stabilisiert: neben Hilfen von außen vor allem das Schöne, dann Rituale, das Fragen und das Lernen wie die Suche nach Sinn. Ob ein Angehörigensein wirklich ein Leben lang durchzuhalten ist und inwieweit dieses am Ende sogar eine Bereicherung darstellt, muss jeder für sich herausfinden. Die Chance auf jeden Fall besteht. Insgesamt gleicht das Leben eines Angehörigen einem Abenteuer, vorausgesetzt, man muss nicht als Angehörige/r leben, ohne es letztlich geworden zu sein.
X
23,00 EUR
AT 23,70 EUR · CH 27,60 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2019, kartoniert, 172 S.,
ISBN 978-3-946899-07-5
In den Warenkorb

Das Paradigma der Heilpädagogik

Andreas Möckel
Mehr Infos
Univ.-Prof. em. Dr. phil. Andreas Möckel vertrat bis 1995 an der Universität Würzburg das Fach Sonderpädagogik (Lernbehindertenpädagogik). Der Essay folgt auf drei Vorarbeiten: „Die besondere Grund- und Hauptschule“ (42001), die „Geschichte der Heilpädagogik“ (22007) und die zweibändige Sammlung „Quellen zur Erziehung von Kindern mit geistiger Behinderung: 19. Jahrhundert (1997) und 20. Jahrhundert (1998) (mit H. und G. Adam). Er ist das zusammengefasste, systematische Ergebnis der Untersuchungen des Verfassers zur Geschichte der Heilerziehung und zugleich eine eigene Untersuchung zum Phänomen des „Heilens“ in der Pädagogik. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Heilerziehung nicht vom Lernen der Kinder und Jugendlichen, sondern zunächst vom Lehren der Erwachsenen her begriffen werden muss. Der Grundbegriff von Pädagogik und Heilpädagogik ist demgemäß nicht die „Bildsamkeit“ des Zöglings (Johann Friedrich Herbart). Die Erziehung stützt sich faktisch vielmehr auf die „Namensgebung“ – ein gerichtlich überprüfbarer Akt, mit dem Erwachsene Kinder in die Gesellschaft einbinden. Damit beginnt menschliche Erziehung. Mit den Namen und mit der Sprache und durch die Sprache inspirieren Familie und Schule Kinder und Jugendliche. Kinder sind gefährdet, wenn sie, aus welchen Gründen auch immer, von der für sie unentbehrlichen Kraft der Sprache abgeschnitten werden oder anderswie beeinträchtigt sind. Als solche Gefährdungen in der Geschichte erkannt und bewusst wurden, entstanden nacheinander die klassischen heilpädagogischen Fachrichtungen (Pädagogik für gehörlose, blinde, geistig behinderte und verwahrlosten Kinder). Der Verfasser findet vier Aspekte und entfaltet sie als „heilpädagogisches Paradigma“. In Familie und Schule entstehen täglich gefährliche Situationen, die mit den vier Perspektiven ausgemessen und in ihrem Gewicht eingeschätzt werden können. Der Essay verdeutlicht zum Schluss die vier Aspekte an einem Berichts von Alexander S. Neill aus dem Erziehungsheim Summerhill.   
X
5,00 EUR
AT 5,20 EUR · CH 6,00 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2017, geheftet, 20 S.,
ISBN 978-3-89642-039-8
In den Warenkorb

Der Runde Tisch 2.0

Ein inklusives Beratungs- und Unterstützungskonzept für Schülerinnen und Schüler, die Hilfe benötigen
Markus Biber
Mehr Infos
An einem Gymnasium mit dem Förderschwerpunkt Sehen entwickelt, versteht sich der »Runde Tisch 2.0« als ein inklusives Beratungs- und Unterstützungskonzept für Schülerinnen und Schüler, die Hilfe benötigen. Der »RT2.0« basiert auf dem ressourcenorientierten Blick nach vorne, dem Wirken systemischer Synergien mit dem Ziel der (unterstützten) Hilfe zur Selbsthilfe. Den Grundsätzen des Universal Designs folgend, kann das Konzept an allen Schulen Einsatz finden.
Die praxisnahe Einführung in dieses passgenaue Beratungs- und Unterstützungskonzept richtet sich an alle Personen, die im Leben der Jugendlichen eine direkte pädagogische bzw. erzieherische Rolle spielen, d.h. vornehmlich Lehrer/innen, Pädagogen/innen, Erzieher/innen, Psychologen/innen und nicht zuletzt die Eltern.
 
X
28,50 EUR
AT 29,30 EUR · CH 34,20 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2013, kartoniert, 240 S.,
ISBN 978-3-934471-94-8
In den Warenkorb

Lebensgeschichte(n) entdecken und bewahren

Biografiearbeit mit Menschen mit schwerer Behinderung
Gerhard Brenner
Mehr Infos
Die typische Lesart der Lebensgeschichte von Menschen mit schwerer Behinderung in den Heimen der Behindertenhilfe in der Fachliteratur ist die einer Verlustgeschichte, bei der viele individuelle Spuren im Räderwerk der Institution verloren gehen. 
Am Schluss steht die Illusionslosigkeit des „Niemand weiß mehr“ (A. Fröhlich) und die deprimierende Feststellung, dass viele dieser Menschen ganz ohne persönliche Geschichte sind.
Die vorliegende Veröffentlichung möchte aufzeigen, dass biografisches Begleiten von Menschen mit schwerer Behinderung auch im institutionellen Rahmen möglich und notwendig ist. Es werden verschiedene Weisen vorgestellt, wie biografische Zeit aus der Perspektive von Menschen mit schwerer Behinderung erschlossen werden kann und ein Erfahren und Erleben der eigenen Lebensgeschichte ermöglichen.
Anhand von vielen Beispielen aus dem Leben von Thomas, eines langjährigen Bewohners der Blindeninstitutsstiftung Würzburg, wird dargestellt, dass die Biografie eines Menschen mit schwerer Behinderung trotz aller Schwierigkeiten, Verluste und Enttäuschungen auch eine Geschichte der Lebensbereicherung sein kann, bei der das Leben in voller Tiefe und Fülle erschlossen wird. 
X
29,90 EUR
AT 30,70 EUR · CH 35,90 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2006, kartoniert, 296 S.,
ISBN 978-3-934471-56-6
In den Warenkorb

Kommunikative Begegnungen

Aufbau und Erhalt sozialer Nähe durch Dialoge mit Unterstützter Kommunikation
Susanne Wachsmuth
Mehr Infos
Lebensqualität ist in hohem Maße abhängig von der Qualität der zwischen- Susanne Wachsmuth menschlichen Beziehungen, in denen man lebt. Das gilt für nicht oder kaum lautsprachlich Kommunizierenden ebenso wie für ihre Partnerinnen und Partner. Die Art der Beziehungen differiert u. a. in Abhängigkeit vom Alter. Deshalb werden die Eltern-Kind-Beziehung, die Beziehung zwischen gleichaltrigen Kindern und Jugendlichen, zwischen (Ehe)Partnerinnen und -partnern sowie von älteren Menschen thematisiert. Zwei Wege zum Aufbau und zum Erhalt der sozialen Nähe werden aufgezeigt. Der erste beruht auf der Philosophie Martin Bubers und wird "Echter Dialog" genannt. Er fordert insbesondere von den jeweiligen Partnerinnen und Partnern eine intensive Selbstreflexion. Der zweite Weg wird "Konventioneller Dialog" genannt. Hier wird insbesondere von den direkt Betroffenen das Erlernen solcher Strategien verlangt, die den Fluss der Kommunikation fördern. Das vorliegende Buch will neben einer theoretischen Basis praktische Hinweise und Denkanstöße geben. Aus dem Inhalt:
- Personenkreis der nicht oder kaum sprechenden Menschen
- Personenkreis der Partner und Partnerinnen nicht oder kaum sprechender Menschen und ihre Lebenssituation
- Anthropologisches Fundament
- Erarbeitung einer Definition des Begriffs "Dialog" auf der Grundlage der Dialogik Martin Bubers
- Analysen der Dialoge von und mit nicht oder kaum sprechenden Menschen
- Förderung dialogischen Verhaltens
- Zusammenfassung und Ausblick
X
25,70 EUR
AT 26,40 EUR · CH 30,80 SFr
inkl. MwSt. zzgl. Versand
1997, kartoniert, 392 S.,
ISBN 978-3-925265-66-2
In den Warenkorb

Am Ort der Mühe wohnen

in Förderstätte, Schule, Familie und Heim
Dieter Fischer
Mehr Infos
Alternativen zur Arbeit und Beschäftigung schwerstbehinderter Menschen; Überlegungen zur Gestaltung von Förderstätten; zur Psychohygiene des Erziehers und Lehrers in der sonderpädagogischen Arbeit; Arbeiten, Sich-Beschäftigen, Tätig-Sein, Nichts-Tun; Mach mal Pause; Förderstätten – Orte der Zukunft; Die Gestaltung einer Farb-Leucht-Wand; Wir stellen Dia-Bilder selbst her; Mein Sommerbuch - ein Ferienbuch für schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche; Teddybären und Co.; Die Nacht als Aufgabe; Mit Grenzen leben – an der Grenze arbeiten; Kommunikation mit dem Anderen; Schweigen in der Familie; Damit es unserem behinderten Kind später einmal gut geht; Gewaltfreier Umgang von behinderten und nichtbehinderten Menschen.
X